Eine OnlyFans-Agentur-Checkliste ist die Liste der Fragen, die du einer Agentur vor der Unterschrift stellst, und ein Weg, jede Antwort außerhalb des Verkaufsgesprächs nachzuprüfen. Darauf stehen der Anteil und seine Berechnungsgrundlage, der Zugang zu deinem Account, die Rechte am Content, die Kündigungsfrist und der Beleg für jede Behauptung. Es geht nicht darum, möglichst viel zu fragen, sondern das zu fragen, was du hinterher selbst nachprüfen kannst.

Dieser Text geht die Liste Punkt für Punkt durch. Zu jedem Punkt steht hier, was du fragst, wie du die Antwort selbst nachprüfst und wie eine klare Antwort klingt, danach die Signale, bei denen ein Gespräch endet. Wie eine Agentur im Alltag arbeitet und was in einen fairen Vertrag gehört, steht im großen Ratgeber zu OnlyFans-Agenturen.

Die OnlyFans-Agentur-Checkliste: zwölf Fragen und wie du die Antworten nachprüfst

Zu jeder Frage in der Tabelle gehört ein Weg, die Antwort außerhalb des Verkaufsgesprächs nachzuprüfen. Das ist der Unterschied zwischen einer Prüfung und einem guten Gefühl nach dem Telefonat. Druck die Tabelle aus und schreib die Antworten mit, während du sie hörst.

Bereich Was du fragst Wie du es nachprüfst Wie eine gute Antwort klingt
Creator und Team Wie viele Creator betreut ihr, und wie viele Leute arbeiten an meinem Account? Zähl die Personen, die auf der Website mit Namen stehen, und frag eine Creator, die sie betreuen, wie oft ihre Ansprechperson gewechselt hat Zwei Zahlen, ohne Zögern genannt, dazu der Name der Person, die deine Ansprechpartnerin bleibt
Grundlage des Anteils Rechnet ihr euren Anteil auf das, was die Fans zahlen, oder auf das, was nach der Plattformgebühr bei mir ankommt? Such den Satz im Vertrag, nicht in der Präsentation Ein einfacher Satz, im Vertrag genauso formuliert
Gesamtkosten Was zahle ich bei meinem jetzigen Umsatz in einem normalen Monat insgesamt, mit allen Gebühren? Rechne alle Posten im Vertrag selbst zusammen und vergleich die Summe mit dem Angebot Eine einzige Zahl, die genauso im Vertrag steht
Zugang zum Account Werdet ihr jemals mein Passwort verlangen oder meine hinterlegte E-Mail-Adresse ändern? Schau in deinen OnlyFans-Einstellungen nach, welchen Zugang du selbst vergeben und wieder entziehen kannst Zugang, den du vergibst und zurücknimmst, ohne dass du Zugangsdaten herausgibst
Rechte am Content Wem gehört das Material, wenn ich gehe, und dürft ihr es weiter nutzen? Durchsuch den Vertrag nach „Lizenz“, „unwiderruflich“ und „zeitlich unbegrenzt“ Die Rechte bleiben während des Vertrags und danach vollständig bei dir
Laufzeit und Ausstieg Wie lang ist die Kündigungsfrist, und was passiert an dem Tag, an dem ich kündige? Lies die Verlängerungsklausel und trag das Kündigungsdatum sofort in deinen Kalender ein Eine kurze Kündigungsfrist und keine Verlängerung, die du nicht rechtzeitig stoppen kannst
Grenzen Wo steht schriftlich, was ich nicht mache? Lass dir das Briefing zeigen, mit dem die Chatter tatsächlich arbeiten Eine schriftliche Liste, die du unterschrieben hast und die jeder kennt, der in deinem Postfach schreibt
Erreichbarkeit im Chat Zu welchen Zeiten werden meine Nachrichten beantwortet, und von wie vielen Leuten? Schreib abends einer Creator, die sie betreuen, und notier, wann die Antwort kommt Benannte Schichten und eine konkrete Zahl an Chattern statt „rund um die Uhr“
Belege Wie hat sich der Umsatz eurer Creator entwickelt, über welchen Zeitraum und über wie viele Accounts gerechnet? Frag, über wie viele Accounts der Durchschnitt gerechnet ist, bevor du nach der Zahl fragst Ein Durchschnitt mit der Zahl der Accounts dahinter, und der Ausreißer wird auch so genannt
Referenzen Kann ich mit zwei Creator sprechen, die ihr gerade betreut? Führ das Gespräch ohne jemanden von der Agentur Zwei Kontakte innerhalb weniger Tage, kein Screenshot aus einem Chat
Reporting Welche Zahlen sehe ich wie oft, und kann ich sie selbst nachrechnen? Vergleich die erste Abrechnung mit deinem eigenen OnlyFans-Dashboard Eine monatliche Abrechnung, die du mit deinen eigenen Zahlen nachvollziehen kannst
Passung Welche Creator lehnt ihr ab, und warum? Such die Antwort auf ihrer Website, bevor du fragst Eine konkrete Art von Creator, die sie ablehnen, mit Begründung

Vier der zwölf Punkte entscheiden das meiste: was du in einem normalen Monat insgesamt zahlen würdest, wer in deinen Account kommt und wie du diesen Zugang zurückholst, wem der Content nach deinem Ausstieg gehört und wie lang die Kündigungsfrist ist. Der Rest der OnlyFans-Agentur-Checkliste ist Detailarbeit um diese vier herum. Erst die Spalte mit der Nachprüfung macht aus zwölf Fragen eine Prüfung, denn was nur die Agentur selbst bestätigen kann, bleibt unbestätigt.

Woran du vor dem ersten Gespräch eine seriöse OnlyFans-Agentur erkennst

Die Hälfte dieser Arbeit passiert, bevor überhaupt jemand mit dir spricht, und sie kostet dich einen Abend. Die Fragen an eine OnlyFans-Agentur, die wirklich etwas bringen, sind die mit einer nachprüfbaren Antwort. Fang deshalb mit dem an, was du ohne ihre Hilfe klären kannst.

Schau dir zuerst an, wie der Kontakt zustande kam. Eine kalte Nachricht an eine Creator, deren Profil der Absender nie angesehen hat, ist ein Vertriebskanal und keine Auswahl. Danach suchst du das Unternehmen hinter der Marke: einen Eintrag im Handelsregister, eine Adresse, eine Gesellschaft, die Rechnungen stellt. Eine Agentur, die einen Teil deines Einkommens verwaltet, sollte ein Unternehmen sein, dem du einen Anwaltsbrief schicken könntest.

Dann suchst du Spuren, die die Agentur nicht selbst steuert: Bewertungen auf Portalen, die sie nicht bearbeiten kann, Creator, die sie öffentlich erwähnen, Mitarbeiter mit Namen, die du anderswo wiederfindest. Ein Screenshot einer Creator-Liste sagt nichts darüber, ob diese Creator zufrieden sind, also schreib eine von ihnen selbst an. Nennt eine Agentur eine Wachstumszahl, frag zuerst, über wie viele Accounts sie gerechnet ist.

Die Geldfragen laufen auf eine einzige Zahl hinaus

Drei Punkte der OnlyFans-Agentur-Checkliste drehen sich ums Geld, und am Ende zählt davon eine einzige Zahl: was du bei deinem jetzigen Umsatz in einem normalen Monat zahlen würdest, mit allen Gebühren. Ein Prozentsatz allein macht zwei Angebote nicht vergleichbar, weil der eine auf den Fan-Umsatz gerechnet sein kann und der andere auf das, was nach der Plattformgebühr bei dir ankommt. Dazu kommen Werbebudgets und Chatter-Pauschalen, die im Prozentsatz nicht enthalten sind.

Lass dir diese Summe von jeder Agentur schriftlich geben, von uns genauso. Welche Preismodelle es gibt und wie brutto und netto die Rechnung verändern, rechnen wir in was eine OnlyFans-Agentur kostet Zeile für Zeile durch.

Welche Warnsignale bei OnlyFans-Agenturen das Gespräch sofort beenden

Vier Signale beenden das Gespräch: die Bitte um dein Passwort, eine zugesagte Summe pro Monat, Auszahlungen über das Konto der Agentur und eine Frist auf dem Angebot. Alles andere klärst du vor der Unterschrift oder fragst es schriftlich noch einmal nach. Diese Signale stehen neben der OnlyFans-Agentur-Checkliste, weil sie schon vor der ersten Frage sichtbar werden.

Signal Warum es zählt Was du tust
Die Bitte um dein Passwort oder eine Änderung deiner hinterlegten E-Mail-Adresse Dein Account gehört dir dann praktisch nicht mehr Gespräch beenden
Eine zugesagte Summe pro Monat Niemand steuert, was Fans ausgeben, und die Zusage holt sich die Agentur später über Druck zurück Gespräch beenden
Auszahlungen, die auf das Konto der Agentur laufen statt auf deins Dein Geld hängt dann an ihrer Zahlungsfähigkeit und an ihrem guten Willen Gespräch beenden
Eine Frist auf dem Angebot, „der Platz ist nur diese Woche frei“ Zeitdruck entsteht, damit du genau diese Prüfung nicht machst Gespräch beenden
Mindestlaufzeit mit automatischer Verlängerung Du bist gebunden, bevor du weißt, ob die Arbeit etwas taugt Erst Laufzeit und Kündigungsfrist klären
Ein Anteil auf den Fan-Umsatz, dazu Gebühren obendrauf Die echten Kosten liegen deutlich über dem genannten Satz Nach der Gesamtsumme fragen, dann die Grundlage neu verhandeln
Keine Referenzen, die du erreichen kannst Entweder gibt es sie nicht, oder die Creator reden nicht gern Einmal nachfragen, dann ohne sie entscheiden
Keine klare Zahl zu Creator und Team Meist fällt das Verhältnis unangenehm aus Schriftlich nachfragen und die Antwort genau lesen

Die erste Zeile unterschätzen Creator am häufigsten. Nach den Nutzungsbedingungen von OnlyFans bleibt eine Creator rechtlich für alles verantwortlich, was auf ihrem Account passiert, auch wenn jemand anderes beim Betrieb hilft, denn die Plattform hat den Vertrag mit ihr und nicht mit ihren Helfern. Was ein Chatter um drei Uhr nachts in dein Postfach schreibt, läuft also auf deinen Namen. Deshalb stehen die schriftlichen Grenzen auf der Liste und nicht im Kleingedruckten.

Die Klauseln, die du zweimal liest

Das meiste, was zwischen Creator und Agentur schiefgeht, stand vorher schon im Vertrag. Vier Klauseln in einem OnlyFans-Agentur-Vertrag wiegen schwerer als der Rest, weil sie entscheiden, was dir bleibt, wenn die Zusammenarbeit endet. Sie sind der Teil der OnlyFans-Agentur-Checkliste, den du besser zweimal liest als einmal überfliegst.

Zugang. Sauber gelöst ist der Zugang dann, wenn du ihn jederzeit wieder zurücknehmen kannst. Du vergibst ihn aus deinem Account heraus und beendest ihn am selben Tag, ohne dass du ein Passwort herausgibst. Die Plattform erwartet das ebenfalls. Das OnlyFans Creator Center nennt wiederkehrende Selfie-Kontrollen nach der Anmeldung, damit ein Profil bei der verifizierten Creator dahinter bleibt. Wer deinen Login hat, steht genau dem im Weg.

Rechte am Content. Alles, was du produzierst, sollte während des Vertrags und danach dir gehören, ohne eine Lizenz, die der Agentur erlaubt, es weiter zu posten oder zu verkaufen. OnlyFans sieht das genauso. Die Hilfeseiten zum Urheberrecht halten fest, dass jede Creator die Rechte an ihrem Content behält und der Plattform nur erlaubt, ihn ihren Fans zu zeigen, und dass ein eigenes Team für sie DMCA-Meldungen gegen gestohlenes Material verschickt. Das hilft dir aber nur, solange die Rechte auf dem Papier bei dir liegen.

Laufzeit und Ausstieg. Such zuerst die Kündigungsfrist und das Verlängerungsdatum, dann die Regelung, was beim Ausstieg mit den Promotion-Accounts und dem Chatverlauf passiert. Accounts, die in deinem Namen aufgebaut wurden, gehören übergeben und nicht abgeschaltet.

Änderungen am Anteil. Ein fairer Vertrag nennt den Prozentsatz und seine Grundlage und verlangt für jede Änderung beide Unterschriften. Eine Formulierung, die den Satz ins Ermessen der Agentur stellt, macht aus der Zahl, die du verglichen hast, ein Eröffnungsangebot.

Das hier ist keine Rechtsberatung, und die Regeln zu Verträgen und Einkommen unterscheiden sich von Land zu Land. Eine Anwältin liest einen Agenturvertrag in unter einer Stunde und sieht, was in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unüblich ist. Wie der Anteil in deiner Buchhaltung behandelt wird, fragst du deine Steuerberatung.

Die Prüfungen, die erst nach der Unterschrift greifen

Eine OnlyFans-Agentur-Checkliste endet nicht mit der Unterschrift. In den ersten Wochen zeigt sich, ob die Antworten stimmen, und in einem fairen Vertrag ist die Kündigungsfrist kurz genug, dass du auf das Ergebnis reagieren kannst.

Schreib vor dem Start deine Ausgangswerte auf: was dir ein Fan im Monat im Schnitt bringt, wie viele kostenlose Abonnenten zu zahlenden werden, wie viele wieder kündigen und über welche Kanäle die Abonnenten gekommen sind, die du heute hast. Ohne diese Zahlen kann dir in drei Monaten niemand sagen, ob die Agentur etwas bewegt hat.

Dann beobachtest du vier Dinge. Ob du die erste Abrechnung mit deinem eigenen Dashboard nachrechnen kannst. Ob die Chatter nach der ersten Woche nach dir klingen. Ob sich neue Abonnenten einer Quelle zuordnen lassen. Ob du in der zugesagten Zeit eine Antwort bekommst, an einem normalen Dienstag und nicht im Verkaufsgespräch. Fehlen am Ende des ersten Monats drei der vier, liegt das an der Struktur und nicht an einem langsamen Start.

So beantwortet MAXMO diese zwölf Punkte

Hier stehen unsere eigenen Antworten auf die Liste oben. Acht Creator, 21 Spezialisten, also mehr als zweieinhalb Leute pro Account, dazu eine feste Ansprechperson, die dir bleibt. Der Anteil liegt zwischen 30 und 60 Prozent, je nach Setup und Aufwand, und wir legen ihn im ersten Gespräch mit dir fest. Daneben berechnen wir nichts. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, du kannst jederzeit kündigen. Die Logins bleiben bei dir, die Rechte am Content zu 100 Prozent ebenfalls, und in der monatlichen Abrechnung steht jede Zahl, aus der sich der Anteil ergibt.

Gerechnet wird der Anteil auf netto, also auf das, was nach der OnlyFans-Gebühr bei dir ankommt, nie auf den Umsatz, den die Fans bezahlt haben. Er gilt außerdem nur für das Wachstum: Was dein Account vor uns schon eingebracht hat, berechnen wir dir nicht, und die Höhe verhandeln wir mit jeder Creator einzeln. An deinem Content halten wir nur eine Nutzungslizenz für die Dauer der Zusammenarbeit; mit dem Vertrag endet sie. Im Chat sind wir 24/7 erreichbar, in festen Schichten statt mit einem vagen „rund um die Uhr“. Und willst du vorher mit Creator sprechen, die wir gerade betreuen, stellen wir den Kontakt auf Anfrage her.

MAXMO wurde 2020 in Los Angeles gegründet und ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Über diese acht Creator liegt der Umsatz im Schnitt bei $75.000 im Monat, und im letzten Jahr ist er in den ersten 90 Tagen um 120 Prozent gewachsen, ebenfalls im Schnitt über dieselben acht Accounts, mit Ergebnissen darüber und darunter. Wir arbeiten mit Creator, die auf OnlyFans schon Umsatz machen, und wenn die Passung fehlt, sagen wir das, statt zu unterschreiben.

Die fünf Bereiche, die wir abdecken, zeigen, wofür der Anteil bezahlt wird. Was dabei herausgekommen ist, siehst du bei drei Creator, und die kürzesten Antworten stehen in den häufigen Fragen auf der Startseite. Willst du das an deinem eigenen Account durchgehen, dann schreib uns, wo du gerade stehst. Innerhalb von 48 Stunden bekommst du eine ehrliche Einschätzung, und diese OnlyFans-Agentur-Checkliste kannst du dabei Punkt für Punkt auch auf uns anwenden.