Die meisten OnlyFans-Agenturen verlangen keine Monatsgebühr, sondern einen Anteil an deinem Umsatz, und der fällt sehr unterschiedlich aus. Was kostet eine OnlyFans-Agentur also in der Praxis? Preisübersichten im Netz nennen 20 bis 50 Prozent. Die großen Anbieter, die Dutzende Accounts betreuen, behalten meist 60 bis 70 Prozent. MAXMO arbeitet mit 30 bis 60 Prozent, individuell pro Creator vereinbart. Der Prozentsatz allein sagt wenig. Entscheidend ist, worauf er gerechnet wird und was noch obendrauf kommt, denn das bestimmt, was du am Ende wirklich zahlst.

In diesem Artikel geht es nur ums Geld: welche Preismodelle es gibt, was brutto oder netto für die Rechnung bedeutet, was eine 50-Prozent-Agentur bei $10.000 Fan-Umsatz kostet, wann ein höherer Anteil trotzdem das bessere Angebot ist, welche Kosten sich außerhalb des Prozentsatzes verstecken und mit welchen Fragen du aus einer Spanne eine Zahl für deinen Account machst. Was eine Agentur im Alltag tut, was in einen fairen Vertrag gehört und bei welchen Warnsignalen du besser absagst, liest du in unserem Ratgeber zu OnlyFans-Agenturen.

Was kostet eine OnlyFans-Agentur? Die drei Spannen, die dir begegnen

Eine OnlyFans-Agentur verlangt in der Regel zwischen 20 und 70 Prozent vom Umsatz einer Creator. Wo ein Angebot in dieser Spanne liegt, hängt von zwei Dingen ab: von wem es kommt und was der Anteil abdeckt. Die drei Spannen, die dir dabei begegnen, widersprechen sich nicht, sie beschreiben verschiedene Teile des Marktes.

Woher die Spanne kommt Üblicher Anteil Was sie meistens bedeutet
Preisübersichten im Netz 20-50 % Oft von Agenturen geschrieben, die ihre eigenen Pakete nennen; das untere Ende ist reines Chatting, das obere Full-Service-Management
Große Anbieter mit Dutzenden oder Hunderten Accounts 60-70 % Full-Service-Management im großen Stil; frag, wie viele Leute tatsächlich an deinem Account arbeiten
MAXMO 30-60 % Full-Service-Management für acht Creator, Anteil pro Creator im ersten Gespräch vereinbart, nichts obendrauf

Die Logik dahinter ist einfach: Mit dem Anteil bezahlst du Arbeit, und mehr Arbeit kostet mehr Anteil. Eine Agentur, die nur dein Postfach beantwortet, liegt am unteren Ende. Eine Agentur, die den ganzen Account führt, vom Postfach über die Promotion-Kanäle bis zu den Preisen, liegt höher, weil mehr Leute für dich arbeiten. Ob es diese Leute wirklich gibt und ob die Arbeit auch gemacht wird, steht in keinem Angebot. Das klärst du über Referenzen und im ersten Monat.

Die Antwort auf „Was kostet eine OnlyFans-Agentur?“, kurz in Zahlen:

  • OnlyFans behält 20 Prozent jeder Fan-Zahlung; 80 Prozent kommen bei dir an.
  • Preisübersichten im Netz nennen Agentur-Anteile von 20 bis 50 Prozent.
  • Große Anbieter mit Dutzenden Accounts behalten meist 60 bis 70 Prozent.
  • MAXMO arbeitet mit 30 bis 60 Prozent, pro Creator vereinbart, ohne Gebühren obendrauf.
  • Bei $10.000 Fan-Umsatz bleiben dir mit 50 Prozent auf netto 40 Cent von jedem Dollar, den ein Fan ausgibt.

Provision, Fixgebühr oder Mischmodell: die drei Preismodelle

Die Provision einer OnlyFans-Agentur ist fast immer ein Prozentsatz vom Umsatz. Feste Monatsgebühren und Mischmodelle gibt es auch, aber sie sind die Ausnahme und verlagern das Risiko auf dich. Das Modell ist genauso wichtig wie der Prozentsatz, denn es entscheidet, wer in einem schlechten Monat draufzahlt.

Modell Wie du zahlst Wer das Risiko trägt Was du prüfen solltest
Provision (Umsatzbeteiligung) Ein Prozentsatz von dem, was der Account verdient, jeden Monat Die Agentur: Sie verdient nichts, bevor du verdienst Die Grundlage (brutto oder netto), den genauen Prozentsatz sowie die Zusage, dass sonst nichts berechnet wird
Feste Monatsgebühr Derselbe Betrag, egal ob der Account wächst oder nicht Du: Ein flauer Monat kostet trotzdem die volle Gebühr Ob du die Gebühr aus deinen jetzigen Einnahmen allein tragen kannst, und was passiert, wenn du aufhören willst
Mischmodell (Retainer plus kleinerer Anteil) Ein kleinerer Prozentsatz plus ein fester Betrag, manchmal plus Werbebudget oder Chatter-Pauschalen Geteilt, aber den festen Teil zahlst du auf jeden Fall Die Gesamtsumme in einem normalen Monat, verglichen mit einem einzigen Anteil, der alles enthält

Eine Agentur, die rein auf Provision arbeitet, verdient nur, wenn dein Account wächst. Deshalb arbeiten seriöse Agenturen fast immer so. Eine feste Gebühr ergibt nur Sinn, wenn dein Umsatz stabil ist, die Gebühr daneben klein bleibt und du kurzfristig kündigen kannst. Mischmodelle wirken auf den ersten Blick günstiger, weil der Prozentsatz kleiner ist. Rechnest du Retainer und Extras dazu, sind sie es oft nicht.

Brutto oder netto: die Frage, die über die Rechnung entscheidet

Derselbe Prozentsatz kostet dich ein Viertel mehr, wenn er auf den Umsatz gerechnet wird, den die Fans bezahlen, statt auf das, was nach der OnlyFans-Gebühr bei dir ankommt. Die Berechnungsgrundlage ist deshalb das Erste, was du klären solltest. Laut den Nutzungsbedingungen von OnlyFans behält die Plattform 20 Prozent jeder Fan-Zahlung, 80 Prozent kommen bei dir an; der Standardvertrag zwischen Fan und Creator nennt diesen Teil deine Creator Earnings. Eine Agentur kann ihren Anteil auf den Bruttobetrag rechnen, den die Fans bezahlt haben, oder auf den Nettobetrag, der bei dir ankommt. Zwei Agenturen, die auf „Was kostet eine OnlyFans-Agentur?“ dieselbe Zahl nennen, können dich deshalb am Ende sehr unterschiedlich viel kosten. Bei $10.000 Fan-Umsatz:

Genannter Anteil Auf netto: Agentur bekommt / dir bleibt Auf brutto: Agentur bekommt / dir bleibt So viel wäre der Brutto-Anteil auf netto
30 % $2.400 / $5.600 $3.000 / $5.000 37,5 %
40 % $3.200 / $4.800 $4.000 / $4.000 50 %
50 % $4.000 / $4.000 $5.000 / $3.000 62,5 %
60 % $4.800 / $3.200 $6.000 / $2.000 75 %

Die letzte Spalte ist die, die du dir merken solltest: 40 Prozent auf brutto kosten dich genauso viel wie 50 Prozent auf netto. Eine kleinere Zahl auf der falschen Grundlage ist also kein Rabatt. Die Grundlage klärst du im ersten Gespräch, und sie gehört in einem klaren Satz in den Vertrag.

Zwei Nachfragen gehören ins selbe Gespräch. Erstens: „Netto“ darf nur „nach der OnlyFans-Gebühr“ heißen. Zieht die Agentur vorher auch noch ihre Chatter oder ihr Werbebudget ab, ist das eine ganz andere Rechnung. Zweitens: Wie geht die Agentur mit Rückerstattungen und Chargebacks um? Laut den OnlyFans-Bedingungen darf die Plattform den Creator-Earnings-Anteil einer erstatteten Fan-Zahlung bei dir wieder abziehen. Eine faire Agentur rechnet ihren Anteil dann auf den korrigierten Monat neu und nicht auf die Zahlen, die zuerst gemeldet wurden. Bei MAXMO wird der Anteil in einem solchen Fall auf den korrigierten Betrag neu berechnet.

Was eine 50-Prozent-Agentur bei $10.000 wirklich kostet

Bei $10.000 Fan-Umsatz bleiben dir mit einer 50-Prozent-Agentur auf Netto-Basis 40 Cent von jedem Dollar, den ein Fan ausgibt. So sieht der Monat Zeile für Zeile aus, damit du ihn mit deinen eigenen Zahlen nachrechnen kannst.

Posten Betrag
Fan-Umsatz im Monat $10.000
OnlyFans-Gebühr, 20 % -$2.000
Creator Earnings (dein Netto) $8.000
Agentur-Anteil, 50 % von netto -$4.000
Was auf deinem Konto landet $4.000

Ob das ein gutes Geschäft ist, entscheidet eine Zahl, die in dieser Tabelle fehlt: der Monat, den du ohne Agentur gehabt hättest. Macht dein Account schon allein $10.000 Fan-Umsatz, behältst du davon 80 Prozent, ohne jemanden zu bezahlen. Die Agentur muss den Account also erst so weit bringen, dass ihr Anteil dich unterm Strich nichts mehr kostet. Wo diese Grenze liegt, hängt vom Anteil ab:

Agentur-Anteil, Netto-Basis Nötiger Fan-Umsatz, damit dir dieselben $8.000 bleiben Wachstum, das die Agentur bringen muss, bevor sich das für dich rechnet
30 % $14.286 +43 %
40 % $16.667 +67 %
50 % $20.000 +100 %
60 % $25.000 +150 %

Bei 50 Prozent auf netto muss sich dein Umsatz also verdoppeln, bevor du besser dastehst als allein; bei 60 Prozent muss er auf das Zweieinhalbfache wachsen. Erst was darüber liegt, verdient dir die Agentur wirklich dazu. Deshalb ist „Was kostet eine OnlyFans-Agentur?“ nur die halbe Frage. Die andere Hälfte lautet: Was bleibt mir mit Agentur, verglichen mit vorher?

Wann ein hoher Prozentsatz das günstigere Angebot ist

Ein höherer Anteil ist immer dann das günstigere Angebot, wenn du dafür mehr von der Arbeit bekommst, die den Account wachsen lässt. Die Break-even-Tabelle geht nur auf, wenn die Agentur das Wachstum auch liefert. Und Wachstum kommt aus Promotion und Preisen genauso wie aus einem Postfach, in dem auch um 2 Uhr nachts jemand antwortet.

Stell dir zwei Angebote vor. Das eine nimmt 30 Prozent und übernimmt nur dein Postfach. Das andere nimmt 50 Prozent und übernimmt dafür Postfach und Wochenplan für den Content, bespielt dazu vier Promotion-Kanäle und legt die Preise fest. Bleibt beim ersten die Promotion an dir hängen und kommst du nicht dazu, bewegt sich dein Umsatz nicht, und die 30 Prozent sind reine Kosten. Bringt das zweite den Account deutlich über die Break-even-Grenze, hat es sich bezahlt gemacht. Das günstigere Angebot ist das, bei dem die Zahl wächst, von der der Anteil abgeht.

Dieselbe Rechnung hilft bei Mischmodellen. 30 Prozent plus ein weiterberechnetes Werbebudget plus eine Pauschale pro Chatter plus ein monatliches „Tool“-Abo können in einem normalen Monat mehr kosten als 50 Prozent, in denen alles drin ist. Lass dir deshalb von jeder Agentur eine einzige Zahl geben: die Gesamtsumme, die du bei deinem jetzigen Umsatz in einem Monat zahlen würdest, mit allen Gebühren. Diese Summe, nicht der Prozentsatz, ist für deinen Account die Antwort auf „Was kostet eine OnlyFans-Agentur?“, und genau diese Summen vergleichst du.

Versteckte Kosten, nach denen du vor der Unterschrift fragen solltest

Die Kosten einer OnlyFans-Agentur, die wirklich wehtun, stecken außerhalb des Prozentsatzes, und die meisten siehst du erst, wenn du nachfragst. Geh diese Liste mit jeder Agentur durch, auch mit uns.

  • Setup-, Onboarding- oder „Profiloptimierungs“-Gebühren, die du zahlst, bevor du einen Cent verdient hast. Eine Agentur, die vorab kassiert, hat ihr Risiko auf dich abgewälzt, bevor sie irgendetwas getan hat.
  • Werbebudgets, die dir zusätzlich zum Anteil weiterberechnet werden, ohne eine vorher vereinbarte Obergrenze.
  • Pauschalen pro Chatter, „Tool“- oder Software-Abos und Reporting-Dashboards, die separat abgerechnet werden.
  • Eine Mindestlaufzeit mit Strafe beim vorzeitigen Ausstieg oder ein Anteil, der nach deiner Kündigung noch monatelang weiterläuft. Wenn du raus bist, schuldest du nichts mehr.
  • Ein Anteil auf den Umsatz, den du schon vor der Agentur gemacht hast. Das kann fair sein, wenn die Agentur jetzt den ganzen Account führt, aber es muss schriftlich im Vertrag stehen und sich im Prozentsatz widerspiegeln.
  • Auszahlungen, die über das Bankkonto der Agentur laufen. Das OnlyFans Creator Center beschreibt regelmäßige Selfie-Prüfungen, damit Profile unter der Kontrolle ihrer verifizierten Creator bleiben. Eine Agentur, die deinen Login oder deine Auszahlungen in der Hand hat, bekommt ein Problem mit der Plattform, und du bekommst eins mit deinem Geld. Sauber läuft es so: OnlyFans zahlt an dich aus, und du überweist der Agentur ihren Anteil.
  • Ein Anteil, der sich ohne deine Unterschrift ändern kann. In einem fairen Vertrag braucht jede Änderung des Prozentsatzes oder seiner Grundlage die Zustimmung beider Seiten.

Keiner dieser Punkte macht eine Agentur für sich genommen unseriös, aber jeder vergrößert den Abstand zwischen dem Angebot und dem, was du am Ende zahlst.

Woran du erkennst, ob ein Angebot fair ist

Ein Angebot ist fair, wenn du die Abrechnung allein aus dem Vertrag nachrechnen kannst und die Zahlen der Agentur zeigen, dass sie deinen Break-even schaffen kann. Fünf Fragen machen aus einer allgemeinen Spanne eine konkrete Zahl für deinen Account.

  1. Wie hoch ist der Prozentsatz genau, und wird er auf den Umsatz gerechnet, den die Fans zahlen, oder auf die Creator Earnings nach der Plattformgebühr?
  2. Wie viel würde ich bei meinem jetzigen Umsatz in einem Monat insgesamt zahlen, mit allen Gebühren und Abos?
  3. Welche Arbeit deckt der Anteil ab, und wie viele Leute erledigen sie für meinen Account?
  4. Wie stark sind eure Creator in den ersten Monaten gewachsen, und über wie viele Accounts ist das gerechnet?
  5. Was passiert mit dem Anteil, wenn der Account nicht wächst, und wie komme ich raus?

Eine Agentur, die alle fünf schriftlich beantwortet, hat ehrlich kalkuliert, egal wie die Zahl am Ende aussieht. Was vor der Unterschrift neben dem Geld noch zu prüfen ist, steht in unserer Checkliste für OnlyFans-Agenturen.

So rechnet MAXMO

Unsere Antwort auf „Was kostet eine OnlyFans-Agentur?“ ist ein Anteil zwischen 30 und 60 Prozent, den wir im ersten Gespräch individuell mit dir vereinbaren. Fixkosten oder Gebühren obendrauf gibt es nicht. Wo du in dieser Spanne landest, hängt von deinem Setup und vom Aufwand ab, und du kennst den genauen Anteil, bevor du unterschreibst. Eine Mindestlaufzeit gibt es auch nicht, du kannst jederzeit kündigen. Jeden Monat bekommst du eine Abrechnung, in der jede Zahl steht. Deine Logins bleiben bei dir, und die Rechte an deinem Content bleiben zu 100 Prozent bei dir.

Gerechnet wird unser Anteil immer auf netto, also auf deine Creator Earnings nach der OnlyFans-Gebühr, nie auf den Umsatz, den die Fans bezahlt haben. Und er gilt nur für das Wachstum: Was dein Account vor der Zusammenarbeit schon eingebracht hat, berechnen wir dir nicht. Wie hoch der Anteil auf dieses Wachstum ausfällt, verhandeln wir mit jeder Creator einzeln.

Wir verdienen erst, wenn du verdienst. Deshalb betreuen wir acht Creator mit einem Team aus 21 Spezialisten, und deshalb nehmen wir nur Creator an, die auf OnlyFans schon Umsatz machen. Im letzten Jahr haben unsere Creator ihren Umsatz in den ersten 90 Tagen um 120 Prozent gesteigert, im Schnitt über diese acht Accounts; manche sind schneller gewachsen, manche langsamer. Was bei dir realistisch ist, sagen wir dir im ersten Gespräch. Was der Anteil abdeckt, steht bei unseren fünf Leistungsbereichen. Was dabei für drei Creator herausgekommen ist, zeigen die Cases. Kürzere Antworten findest du in den häufigen Fragen auf der Startseite. Oder du erzählst uns, wo du stehst. Innerhalb von 48 Stunden bekommst du dann eine ehrliche Einschätzung.