Wer OnlyFans-Preise festlegen will, entscheidet innerhalb fester Grenzen. Das Abo kostet $0,00 oder zwischen $4,99 und $50 im Monat, eine bezahlte Nachricht zwischen $3 und $100, ein Abo-Bundle höchstens $250. Welche Zahl in diesem Rahmen die richtige ist, hängt davon ab, wie viel du veröffentlichst und wie viel deine Fans heute schon ausgeben. Dieser Artikel zeigt dir die Grenzen und rechnet die Entscheidungen darin einmal durch.

Welche Einnahmequellen es überhaupt gibt und wie sie zusammenspielen, steht in unserem Leitfaden zum Geld verdienen mit OnlyFans. Hier geht es nur um die Preisschilder: was du verlangen darfst und womit du am Anfang arbeitest. Danach kommen die Rabatte und die Frage, wie du einen Preis änderst, wenn Fans ihn schon zahlen.

OnlyFans-Preise festlegen: die Grenzen der Plattform

Bevor du irgendetwas entscheidest, steht der Rahmen fest. Ein Profil ist entweder kostenlos, oder sein Preis liegt zwischen einem Mindest- und einem Höchstbetrag. Bundles haben eine harte Obergrenze. Für bezahlte Nachrichten und für Tips gilt jeweils ein eigenes Minimum und Maximum.

Wofür du einen Preis setzt Was OnlyFans erlaubt Wo du ihn einstellst
Monatliches Abo $0,00 für ein kostenloses Profil, sonst $4,99 bis $50 pro Monat Einstellungen zum Abo-Preis
Abo-Bundle Zwei oder mehr Monate im Voraus, Bundle-Preis höchstens $250 Dieselbe Einstellungsseite
Bezahlte Nachricht im Postfach Minimum $3, Maximum $100 pro Nachricht Beim Versand, pro Nachricht
Tip von einem Fan Minimum $3, Maximum $100, ab vier Monaten auf der Plattform $200 Vom Fan gesetzt, auf Posts, in Nachrichten, im Stream oder auf dem Profil
Promo-Rabatt Bis zu 90 Prozent auf deinen normalen Abo-Preis. Ablaufdatum und Anzahl der Abos legst du selbst fest „Add a Promotional Campaign“ in den Abo-Einstellungen

Zwei dieser Grenzen prägen alles andere. Die Obergrenze beim Abo bedeutet, dass ein bezahltes Profil allein keinen umsatzstarken Account trägt. Ab einem bestimmten Punkt muss das Geld aus bezahltem Content und aus Tips kommen, nicht mehr aus dem Monatspreis. Über die Accounts, die wir betreuen, bringen PPV und Chatting rund zehnmal so viel Umsatz wie die Abos. Und weil ein Promo-Rabatt bis zu 90 Prozent reicht, kannst du testen, wie die Nachfrage bei einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis aussieht, ohne deinen Listenpreis anzufassen.

Alle Zahlen oben stammen aus dem OnlyFans Help Center. Die Abo- und Bundle-Preise und die Preise für bezahlte Nachrichten stehen dort auf je einer eigenen Seite. Für die Tip-Beträge und die Promo-Kampagnen gibt es ebenfalls je eine.

Was du auf einem kostenlosen OnlyFans-Account verlangst

Ein kostenloser Account setzt das Abo auf $0,00 und verschiebt jede Preisentscheidung auf einzelne Inhalte. Das Help Center beschreibt den kostenlosen Account genau als diesen Tausch: kein Monatspreis, dafür Einnahmen aus Pay-per-View-Content und aus bezahlten Direktnachrichten.

Zwei Zeilen aus der Tabelle oben hängen am Abo. Ein Bundle ist eine im Voraus bezahlte Reihe von Abo-Monaten, ein Promo-Rabatt ein Prozentsatz auf einen Abo-Preis. Ein Account für $0,00 hat also weder das eine noch das andere. Übrig bleibt der Preis pro Stück: einer für jede bezahlte Nachricht, einer für jeden bezahlten Post, dazu das, was Fans freiwillig als Tip geben. Auch auf einem kostenlosen Account musst du OnlyFans-Preise festlegen, nur eben pro Inhalt, und an den Grenzen ändert sich dabei nichts.

Damit wird die Preisfrage enger, weil keine monatliche Basis eine schwache Woche auffängt. Welches der beiden Modelle übers Jahr mehr einbringt, ist die größere Frage, und der oben verlinkte Leitfaden rechnet sie durch. Bei einem kostenlosen Account entscheidet die Rechnung zu den bezahlten Nachrichten weiter unten über deinen Monat.

Manche Creator fahren beides: ein kostenloses Profil als Türöffner und ein bezahltes Profil als Stufe dahinter. Das geht nur auf, wenn genug Content für zwei Feeds da ist und im kostenlosen Profil genug Zeit zum Verkaufen bleibt.

Welchen OnlyFans-Abo-Preis du am Anfang nimmst

„Wie viel soll ich auf OnlyFans verlangen?“ ist die erste Frage, und dahinter steckt eine zweite. Wer zum ersten Mal OnlyFans-Preise festlegen will, entscheidet nicht über eine Zahl, sondern über einen Rhythmus. Nimm einen Preis, den dein Posting-Rhythmus einen ganzen Monat lang trägt, und heb dir den Preis, den du in einem Jahr erreichen willst, für später auf. OnlyFans behält 20 Prozent jeder Fan-Zahlung, egal was du verlangst. Deine Zahl entscheidet also nur darüber, wie viele Leute du brauchst und wie viel jeder Einzelne davon ausgibt.

Monatlicher Abo-Preis Abonnenten für $10.000 Fan-Umsatz Was nach 20 Prozent Plattformgebühr bleibt
$4,99 2.005 $8.000
$9,99 1.002 $8.000
$14,99 668 $8.000
$19,99 501 $8.000
$29,99 334 $8.000
$50,00 200 $8.000

Schau auf die rechte Spalte: In jeder Zeile steht dieselbe Zahl. Der Weg vom unteren zum oberen Ende der Spanne ändert nichts daran, was die Plattform behält, sondern nur daran, wie viele Fans du finden und halten musst. Ein niedriger Preis mit einem großen, aktiven Publikum kann auf derselben Summe landen wie ein hoher Preis mit einem kleinen und treuen.

Fang unten an und arbeite dich nach oben. Ein Preis, den du später anheben kannst, kostet dich weniger als einer, den du senken musst, denn eine Senkung sagt jedem bestehenden Fan, dass die alte Zahl falsch war.

PPV-Preise: was eine bezahlte Nachricht einbringen muss

Für bezahlte Nachrichten brauchst du Preise, die sich an einer Kaufquote messen lassen und nicht an einer Zahl aus irgendeinem Blogpost. Die OnlyFans-PPV-Preise folgen damit einer anderen Regel als das Abo, denn ein höherer Preis senkt den Anteil der Fans, die kaufen. Die Frage ist nur, welche der beiden Zahlen sich schneller bewegt, der Preis oder die Kaufquote. Die Tabelle zeigt dasselbe Ergebnis an fünf Preispunkten, gerechnet auf eine Liste mit 1.000 Fans.

Preis der bezahlten Nachricht Käufer für $600 an Fan-Zahlungen Anteil einer Liste mit 1.000 Fans
$5 120 12 %
$10 60 6 %
$20 30 3 %
$50 12 1,2 %
$100 6 0,6 %

Rechne die Tabelle mit deinen eigenen Zahlen aus dem Postfach durch, dann siehst du, welchen Preis deine Liste wirklich trägt. Zwei Regeln machen den Test sauberer. Schick denselben Inhalt an die eine Hälfte deiner Liste zu einem Preis und an die andere Hälfte zu einem anderen, damit der Inhalt nicht die Variable ist. Und teile deine Liste nach dem, was ein Fan bisher ausgegeben hat, denn wer viermal gekauft hat, reagiert anders als jemand, der gestern dazugekommen ist.

Die Obergrenze setzt der Inhalt selbst. Ein Set, das schon im kostenlosen Feed stand, ist keine bezahlte Nachricht. Wenn du es trotzdem als eine verkaufst, öffnet der Fan deine nächste Nachricht nicht mehr.

Tip-Menü, Customs und Bundles

Setz den Preis für diese drei nach der Arbeit, die sie dich kosten, denn anders als ein Abo bringen sie nichts Wiederkehrendes. Ein Punkt im Tip-Menü, der zwanzig Minuten dauert, und einer, der einen ganzen Nachmittag braucht, dürfen nicht fast dasselbe kosten.

  • Tip-Menü. Der günstigste Punkt muss billig genug für einen Impulskauf sein, der teuerste bleibt innerhalb der Tip-Grenze aus der Tabelle oben: $100, solange der Account keine vier Monate alt ist, danach $200. Ein Menü mit einer Handvoll Punkten verkauft besser als eines mit dreißig, weil Fans die ersten drei Zeilen lesen und dann aufhören.
  • Custom-Content. Nenn den Preis nach Aufwand und Liefertermin, bevor du drehst. Ein Custom ist ein Auftrag mit Frist, und der Preis muss die zweite und die dritte Korrekturrunde überstehen.
  • Bundles. Ein Bundle tauscht einen Rabatt gegen Geld heute und gegen Monate, die du nicht mehr zurückgewinnen musst.
Was der Fan zahlt Monat für Monat zu $9,99 Drei-Monats-Bundle, 20 Prozent Rabatt
Sofort fällig $9,99 $23,98
Summe, wenn er drei Monate bleibt $29,97 $23,98
Summe, wenn er nach Monat eins geht $9,99 $23,98

Drei Monate zu $9,99 sind $29,97, ein Fünftel weniger sind $23,98. Das Bundle bringt also bei jedem Fan mehr ein, der nur einen oder zwei Monate bezahlt hätte, und weniger bei jedem, der ohnehin alle drei geblieben wäre. Biete es deshalb den Fans an, die abspringen, nicht denen, die von allein verlängern.

OnlyFans-Preise ändern, ohne Abonnenten zu verlieren

Wenn du OnlyFans-Preise festlegen und später anheben willst, zahlen bestehende Fans nicht automatisch mehr. Nach den Nutzungsbedingungen von OnlyFans verlängert sich ein Abo automatisch zum aktuellen Preis, und diese Einwilligung gilt nicht weiter, sobald der Abo-Preis gestiegen ist. Eine Erhöhung trifft also zuerst neue Abonnenten, während bestehende dem neuen Preis selbst zustimmen müssen. Sie wirkt deshalb langsamer, als viele Creator befürchten. Eine Senkung ist dafür schwerer zurückzunehmen, als sie erwarten.

Damit ein Preistest lesbar bleibt, halte dich an drei Punkte:

  1. Ändere immer nur eine Sache gleichzeitig. Ein neuer Preis in derselben Woche wie ein neuer Posting-Rhythmus sagt dir über keines von beidem etwas.
  2. Gib der Änderung einen vollen Abrechnungszyklus, bevor du sie bewertest. Abos verlängern sich monatlich, alles Kürzere misst den Start und nicht den Preis.
  3. Miss sie am Umsatz pro Fan und daran, wie viele Fans verlängern, nicht an der Abonnentenzahl allein. Ein höherer Preis mit weniger, dafür stabileren Fans kann der bessere Monat sein.

Willst du Nachfragedaten, ohne den Listenpreis anzufassen, lass stattdessen einen Promo-Rabatt laufen. Er endet an dem Datum, das du selbst setzt, und er erreicht nur neue und abgesprungene Fans, nicht die, die dir schon zahlen. Dein normaler Preis bleibt davon unberührt.

Was dein Preis alles abdecken muss

Dein Preis ist nicht dein Einkommen. Erst nimmt die Plattform ihre 20 Prozent. Dann kommen Produktion und Promotion dazu, und wenn du mit einer Agentur arbeitest, auch deren Anteil. Der Agentur-Anteil ist meist der größte dieser Posten, und er wird entweder auf den Umsatz gerechnet, den die Fans zahlen, oder auf deine Einnahmen nach der Plattformgebühr. Das verschiebt die Rechnung erheblich, und wir haben sie in was eine OnlyFans-Agentur kostet durchgerechnet. Bei MAXMO wird der Anteil immer auf netto gerechnet, also auf das, was nach der Plattformgebühr bei dir ankommt.

Rechne diese Abzüge zusammen, bevor du entscheidest, ob ein Preis hoch oder niedrig ist, denn hinter einer hoch wirkenden Zahl kann am Ende wenig übrig bleiben.

So legt MAXMO Preise fest

Bevor wir OnlyFans-Preise festlegen, klären wir die Positionierung, denn wofür dein Profil steht, entscheidet darüber, was es verlangen kann. Danach sehen wir uns Abo-Preis, Bundles und bezahlten Content zusammen an, ändern immer nur eine Sache gleichzeitig und zeigen dir die Wirkung im wöchentlichen Reporting. Ohne deine Zustimmung bewegt sich kein Preis, und jede Zahl, auf der so eine Entscheidung beruht, siehst du selbst. Preise stehen bei uns nicht für sich: Was im Postfach verkauft wird und woher neue Fans kommen, bestimmt mit, welcher Preis überhaupt hält.

Wir betreuen acht Creator, hinter denen ein Team aus 21 Spezialisten steht, und wir nehmen nur Creator an, die auf OnlyFans schon veröffentlichen. Unser Anteil liegt zwischen 30 und 60 Prozent, im ersten Gespräch pro Creator vereinbart, ohne Fixkosten obendrauf. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, deine Logins bleiben bei dir, und jeden Monat bekommst du eine Abrechnung, in der jede Zahl steht.

Was der Anteil abdeckt, steht in unseren fünf Leistungsbereichen, und was dabei für drei Creator herausgekommen ist, zeigen die Cases. Kürzere Antworten stehen in den häufigen Fragen auf der Startseite. Willst du deine eigenen Preise einmal durchgehen, dann erzähl uns, wo du gerade stehst. Innerhalb von 48 Stunden bekommst du eine ehrliche Einschätzung.