OnlyFans-Alternativen sind Abo-Plattformen, auf denen Creator wie bei OnlyFans Abos und kostenpflichtige Inhalte an Fans verkaufen. Für Erotik-Creator kommen in diesem Vergleich Fansly, Fanvue oder LoyalFans infrage. Patreon und Passes passen, wenn dein Content nicht explizit ist. Bei den Gebühren liegen die Plattformen eng beieinander. Den Unterschied machen die Content-Regeln und die Auszahlung. Dazu kommt die Frage, ob die Plattform dir selbst Publikum bringt.
Jede Zahl und jede Regel in diesem Ratgeber stammt aus den Bedingungen oder Hilfeseiten der jeweiligen Plattform, geprüft am 3. Oktober 2026. Plattformen ändern diese Seiten oft ohne große Ankündigung. Lies die aktuelle Fassung, bevor du irgendetwas umziehst.
Kurz gesagt:
- Die drei Erotik-Plattformen in der Vergleichstabelle (Fansly, Fanvue, LoyalFans) zahlen dir 80 Prozent aus, genau wie OnlyFans.
- Patreon nimmt bei Seiten, die nach dem 4. August 2025 veröffentlicht wurden, 10 Prozent plus Zahlungsabwicklung und erlaubt keine sexuellen Handlungen realer Personen. Passes erlaubt keine Nacktheit.
- Deine Abonnenten ziehen nicht mit um. Jeder Fan muss auf der neuen Plattform neu abonnieren.
OnlyFans-Alternativen im Überblick
Alle OnlyFans-Alternativen in dieser Tabelle, die Erotik erlauben, nehmen mit 20 Prozent dieselbe Gebühr wie OnlyFans. Wo die Gebühr niedriger ausfällt, schränkt die Plattform ein, was du posten darfst.
| Plattform | Plattformgebühr (was dir bleibt) | Explizite Erotik-Inhalte | Auszahlung laut Plattform |
|---|---|---|---|
| OnlyFans | 20 % (80 %) | Erlaubt | Auszahlung, sobald das Guthaben den Mindestbetrag erreicht |
| Fansly | 20 % (80 %), Chargebacks werden abgezogen | Erlaubt, nur für Erwachsene | $20 Mindestbetrag in den meisten Ländern, Bearbeitung bis zu 4 Werktage |
| Fanvue | 20 % Standard (80 %), befristete Aktionssätze möglich | Erlaubt; KI-generierte Medien nur mit klarer Kennzeichnung | 7 Tage Wartezeit (bis zu 28 Tage); Fanvue will die Auszahlung innerhalb von 10 Werktagen nach der Anfrage anstoßen |
| LoyalFans | 20 % jeder Fan-Zahlung (80 %) | Erlaubt | Zweimal im Monat, innerhalb von 7 Werktagen nach jedem Zeitraum; Mindestbetrag je nach Auszahlungsmethode und Land |
| Patreon | 10 % für Seiten, die nach dem 4. August 2025 veröffentlicht wurden, plus Gebühren für Zahlungsabwicklung, Währungsumrechnung sowie Auszahlung | Nacktheit nur hinter der Paywall; keine sexuellen Handlungen realer oder hyperrealistischer Personen | Auszahlungsgebühren zusätzlich zu den 10 %; Auszahlung in 16 oder mehr Währungen |
| Passes | „ab 10 % + $0,30 pro Transaktion“ laut Vergleichsseite; die Creator-Bedingungen nennen 20 % auf Kartenzahlungen | Nicht erlaubt (PG-13-Plattform) | Laut Creator-Bedingungen standardmäßig alle zwei Wochen |
Zwei Zeilen brauchen einen Kommentar. Passes wirbt auf seinen Marketingseiten mit einem niedrigeren Satz, als seine Creator-Bedingungen nennen. Lass dir deshalb schriftlich bestätigen, welcher Satz für deinen Account gilt, bevor du dich anmeldest. Der Standardsatz von Fanvue entspricht dem von OnlyFans. Laut seiner Earnings-Policy sind befristete Aktionssätze möglich, etwa für neu aufgenommene Creator, und Fanvue kann sie nach eigenem Ermessen ändern oder beenden.
Drei weitere OnlyFans-Alternativen, die dir bei der Suche auf Deutsch oft begegnen, stellen wir weiter unten vor, mit den Konditionen aus ihren eigenen Bedingungen: Maloum, MYM sowie 4Based.
Warum Creator nach Plattformen wie OnlyFans suchen
Wer Plattformen wie OnlyFans vergleicht, hat meist einen von drei Gründen: eine niedrigere Gebühr, ein Publikum, das die Plattform mitbringt, oder ein zweites Standbein, falls mit dem Hauptaccount etwas passiert.
Die Gebühr lässt sich am leichtesten prüfen, und bei Erotik-Plattformen unterscheidet sie sich kaum. Die drei Erotik-Plattformen in der Tabelle zahlen dir dieselben 80 Prozent wie OnlyFans. Ist die Gebühr dein einziger Grund für einen Wechsel, beantwortet die Tabelle oben die Frage schon. Was die 20 Prozent abdecken und was dir sonst noch vom Umsatz abgeht, steht in unserem Artikel zur OnlyFans-Provision.
Die Reichweite ist der stärkere Grund. OnlyFans setzt darauf, dass Fans dein Profil schon kennen. Fast jeder neue Abonnent kommt deshalb über einen Link, den du woanders gesetzt hast. Eine Plattform, die deine Posts ihren eigenen Nutzern empfiehlt, verändert diese Rechnung, zumindest für einen neuen Account. Welche Kanäle außerhalb der Plattform sich lohnen, vergleichen wir im Artikel zur OnlyFans-Werbung.
Das Risiko ist der dritte Grund. Mit nur einem Account hast du auch nur einen Schwachpunkt. Eine Einschränkung, eine zurückgehaltene Auszahlung oder ein Streit mit der Plattform stoppt dein Einkommen, bis das Problem gelöst ist. Eine zweite Plattform nimmt dir dieses Risiko nicht ab, aber dein Business hängt dann nicht mehr an einem einzigen Login.
Die Plattformen im Einzelnen
Die wichtigsten Alternativen zu OnlyFans unterscheiden sich weniger im Preis als darin, für wen sie gebaut sind. Hier steht, was die Seiten der Plattformen selbst sagen.
Fansly
Fansly kommt OnlyFans am nächsten: dieselbe Aufteilung, dieselbe Offenheit für Erotik und dazu ein eingebauter Discovery-Feed. Laut den Nutzungsbedingungen von Fansly, zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026, erhalten Creator 80 Prozent der Einnahmen aus Abos, Verkäufen und Tips. Fansly kann Geld für Chargebacks und für Content abziehen, der gegen die Bedingungen verstößt.
Der größte Unterschied ist die For-You-Seite. Das Hilfe-Center von Fansly beschreibt sie als eingebautes Discovery-System der Plattform, das Fans Posts nach ihrer Aktivität und ihren Interessen empfiehlt. Creator schalten einzelne Posts dafür frei, und ein Post mit gesperrten Medien braucht eine kostenlose Vorschau, um dort zu erscheinen. Für einen Account ohne Publikum von außen zählt das am meisten. Es heißt aber auch mehr Arbeit, denn jeder Post für den Feed braucht eine Vorschau, die genug zeigt, ohne den bezahlten Content vorwegzunehmen.
Fanvue
Die Standardaufteilung von Fanvue ist identisch mit der von OnlyFans, und die Auszahlungsregeln stehen in einer einzigen Richtlinie. Die Earnings- und Payout-Policy von Fanvue legt den Standardanteil für Creator auf 80 Prozent des Bruttoumsatzes fest. Einnahmen unterliegen einer Wartezeit von sieben Tagen, die sich je nach Verifizierung und Kontoaktivität auf bis zu 28 Tage verlängern kann, und Fanvue will Auszahlungen innerhalb von zehn Werktagen nach einer Anfrage starten. Oberhalb einer festgelegten Chargeback-Quote kann Fanvue für jeden weiteren Streitfall eine Verwaltungsgebühr verlangen.
Die Community-Richtlinien von Fanvue erlauben Erotik und KI-generierte Medien. KI-Content muss klar gekennzeichnet sein, etwa mit einem Wasserzeichen oder einem Hinweis in der Bio, und darf keine reale Person außer dem Account-Inhaber nachahmen. Wenn du eine KI-Persona betreibst oder planst, hilft dir, dass die Richtlinien von Fanvue KI-generierten Medien einen eigenen Abschnitt widmen. Ob Fansly oder Fanvue besser zu dir passt, hängt deshalb vor allem davon ab, ob du echte Aufnahmen oder eine KI-Persona verkaufst.
LoyalFans
LoyalFans funktioniert ähnlich wie OnlyFans, nur mit einem anderen Auszahlungsrhythmus. Laut Nutzungsbedingungen liegt die Plattformgebühr bei 20 Prozent jeder Fan-Zahlung, Creator behalten also 80 Prozent. Ausgezahlt wird zweimal im Monat, jeweils innerhalb von sieben Werktagen nach dem 15. und nach dem Monatsende, und ein Guthaben wird automatisch überwiesen, sobald es den Mindestbetrag deiner Auszahlungsmethode erreicht. Die Seite ist eine Erotik-Plattform hinter einer Altersabfrage.
LoyalFans passt zu Erotik-Creatorinnen, die die Aufteilung von OnlyFans mit einem festen Auszahlungskalender statt Auszahlungen auf Anfrage wollen. Wie bei jeder Plattform hier solltest du nachfragen, welcher Anteil der Fans auf der Seite tatsächlich neue Creator entdeckt, bevor du auf Reichweite setzt.
Patreon
Patreon erlaubt Erotik hinter einer Paywall, zieht aber eine Grenze, an die Erotik-Creator schnell stoßen. Die Community-Richtlinien von Patreon erlauben sexuelle und anzügliche Themen für zahlende Mitglieder, die bestätigt haben, dass sie über 18 sind. Nacktheit muss hinter der Paywall bleiben, und Patreon schreibt, dass die Plattform kein Ort für sexuelle Handlungen von oder zwischen realen oder hyperrealistischen Personen ist. Dieselben Richtlinien verbieten es, Fans von Patreon auf Seiten Dritter zu lenken, mit den Ausnahmen, die Patreon aufzählt.
Patreon passt zu Künstlerinnen und Autoren, außerdem zu Creatorinnen, die Behind-the-Scenes-Zugang oder erotische Themen ohne sexuelle Handlungen verkaufen. Den direkten Vergleich der beiden Plattformen findest du in OnlyFans oder Patreon.
Passes
Passes ist für Creator gebaut, die eine bestehende Fanbase mitbringen, und erlaubt keine expliziten Inhalte. Die Community-Richtlinien von Passes beschreiben Passes als PG-13-Plattform, auf der auch Minderjährige unterwegs sind. Sie verbieten Nacktheit und Pornografie und untersagen, Fans aus Posts oder Nachrichten auf Erotik-Plattformen wie OnlyFans oder Fansly zu lenken. Nur über einen Link-Aggregator in der Bio darf ein solcher Link stehen.
Damit fällt Passes als Zubringer für eine Erotik-Seite weg. Für Influencerinnen, die nicht-explizite Mitgliedschaften, Nachrichten oder digitale Produkte an eine große Social-Media-Community verkaufen, kann Passes funktionieren.
Weitere Plattformen: Maloum, MYM, 4Based
Wer auf Deutsch sucht, stößt schnell auf diese drei Namen. Maloum wird von der neolime GmbH in Wien betrieben. Laut seinen Creator-Nutzungsbedingungen (Stand 9. Juli 2026) erhalten Creator standardmäßig 80 Prozent des Creator-Umsatzes. Fans zahlen zusätzlich zum Preis eine Servicegebühr von 15 Prozent, an der du nicht beteiligt bist. Ausgezahlt wird bis zum Ende des Folgemonats, Beträge unter 30 Euro werden in den nächsten Monat vorgetragen. Als Creator anmelden dürfen sich nur Unternehmer, keine Verbraucher. In öffentlichen Posts sind laut Hilfe-Center keine Genitalien, Nippel oder sexuellen Handlungen erlaubt, in privaten Posts schon.
MYM zieht laut seinem Hilfe-Center zuerst Bankgebühren von 7 Prozent des Transaktionsbetrags ab und zahlt dir danach 75 Prozent bei Abos sowie 80 Prozent bei privaten Medien, Privatshows und Tips, jeweils berechnet auf den Preis ohne Mehrwertsteuer. Erotik-Content ist bei MYM standardmäßig ausgeblendet und erst nach einer Altersprüfung sichtbar. Laut den Nutzungsbedingungen stammt das letzte Drittel der Medien im Feed von Creatorinnen, die MYM vorschlägt.
4Based zahlt laut seiner Creator-Vereinbarung 70 Prozent des Nettopreises für Verkäufe, Chats sowie Abos. Eine Auszahlung kannst du nach 30 Tagen ab einem Mindestbetrag von $50 anfordern, 4Based führt sie innerhalb einer Woche aus.
Auch JustForFans, ManyVids, Ko-fi oder Gumroad tauchen in den meisten Listen von OnlyFans-Alternativen auf. Sie bedienen entweder ein engeres Publikum oder folgen einem anderen Modell, etwa einem Clip-Shop, Trinkgeldern oder einmaligen digitalen Produkten. Prüf bei allen dieselben vier Punkte:
- Welche Gebühr nimmt die Plattform, und auf welchen Betrag?
- Welche Inhalte erlaubt sie laut ihren eigenen Bedingungen?
- Wie und wann zahlt sie aus, und wie hoch ist der Mindestbetrag?
- Wer trägt Rückerstattungen und Chargebacks?
Bringen niedrigere Gebühren mehr Einnahmen?
Niedrigere Gebühren erhöhen dein Einkommen nur auf Plattformen, die deinen Content erlauben. Bei $10.000 Fan-Ausgaben bleiben dir mit dem niedrigsten Gebührensatz unter den OnlyFans-Alternativen der Vergleichstabelle bis zu $1.000 mehr als bei den üblichen 20 Prozent, noch vor Zahlungsgebühren. Beide Plattformen, die diesen Satz anbieten, schränken Erotik ein.
| Plattform | Gebühr beim genannten Satz | Was bei dir ankommt (vor Zahlungs- und Auszahlungsgebühren) |
|---|---|---|
| OnlyFans | $2.000 | $8.000 |
| Fansly | $2.000 | $8.000 |
| Fanvue (Standardsatz) | $2.000 | $8.000 |
| LoyalFans | $2.000 | $8.000 |
| Patreon (Standardplan) | $1.000 plus Zahlungs- und Auszahlungsgebühren | Weniger als $9.000 |
| Passes (beworbener Satz) | $1.000 plus $0,30 pro Transaktion | Weniger als $9.000 |
| Passes (Creator-Bedingungen, Kartenzahlungen) | $2.000 | $8.000 |
Auf jeder Plattform der Tabelle, die deinen Content erlaubt, ist die Gebühr praktisch gleich. Dein Einkommen hängt davon ab, wie viele Fans zahlen und wie viel jeder Einzelne ausgibt. Bei MYM und 4Based bleibt dir laut deren eigenen Bedingungen sogar weniger. Bei Patreon schmilzt der Vorsprung durch die Kartengebühren weiter. Unser oben verlinkter Vergleich von OnlyFans und Patreon rechnet dieselben $10.000 inklusive Zahlungsabwicklung durch.
Für deinen Cashflow kann der Auszahlungszeitpunkt so wichtig sein wie die Gebühr. Wartezeiten und Mindestbeträge bestimmen mit, wann du über das Geld verfügen kannst, dazu kommen die Tage, die eine Überweisung braucht. Wie das bei OnlyFans Schritt für Schritt abläuft, steht in unserem Artikel zur OnlyFans-Auszahlung.
Welche ist die beste OnlyFans-Alternative für dich?
Die beste OnlyFans-Alternative hängt von zwei Dingen ab: was du postest und woher deine Fans kommen. Fang mit den Content-Regeln an, weil sie entscheiden, welche Plattformen überhaupt infrage kommen. Danach schaust du auf Reichweite und Auszahlung.
| Deine Situation | Plattform, die du dir zuerst ansehen solltest | Warum |
|---|---|---|
| Erotik-Content, noch kein Publikum von außen | Fansly | Die For-You-Seite empfiehlt Posts an Fans, die dich noch nicht kennen |
| Erotik-Content, du willst eine zweite Seite neben OnlyFans | Fansly oder LoyalFans | Gleiche Aufteilung von 80 %, Erotik erlaubt |
| KI-Persona | Fanvue | Schriftliche Regeln für gekennzeichnete KI-Medien |
| Nicht-expliziter Content, große Social-Media-Reichweite | Passes | PG-13-Publikum, niedrigere beworbene Gebühr |
| Kunst, Texte, Behind-the-Scenes, erotische Themen ohne sexuelle Handlungen | Patreon | Mitgliedschaftsstufen, 10 % Gebühr plus Zahlungsabwicklung |
| Eine OnlyFans-Seite, die schon gut verdient | Bleiben und über eine zweite Seite nachdenken | Ein Umzug setzt deine zahlende Fanbase zurück |
Lohnt sich eine zweite Plattform neben OnlyFans?
Eine zweite Plattform lohnt sich, wenn sie dir Fans bringt, die du sonst nicht erreichen würdest. Sie kostet allerdings mehr Zeit, als die meisten Creator erwarten.
Was dir eine zweite Plattform bringt
Für eine etablierte Seite funktionieren OnlyFans-Alternativen am besten als Ergänzung zum Hauptaccount. Der deutlichste Gewinn ist Reichweite. Der Discovery-Feed von Fansly kann dir Fans bringen, die deinen OnlyFans-Link nie gefunden hätten. Der zweite Gewinn ist Stabilität: Wird ein Account eingeschränkt oder eine Auszahlung zurückgehalten, zahlt der andere weiter. Manche Creator nutzen eine zweite Seite auch, um eine andere Preisstufe oder einen anderen Content-Mix zu testen, ohne den Hauptaccount anzufassen.
Was sie dich kostet
Das meiste Geld auf Abo-Plattformen entsteht in Gesprächen. Eine zweite Seite verdoppelt das Postfach, und ein Postfach mit langsamen Antworten bringt auf beiden Plattformen weniger ein. Content musst du aufteilen oder mehrfach verwenden. Ein Fan, der dir auf beiden Seiten folgt, vergleicht, was jede Seite bietet, deine Preise brauchen also einen Grund, sich zu unterscheiden. Dazu kommen zwei Auszahlungspläne und doppelt so viele Unterlagen für die Steuer.
Prüf die Regeln, bevor du von einer Seite auf die andere verweist. Passes verbietet, Fans auf Erotik-Plattformen zu lenken, und Patreon schränkt Verweise auf andere Seiten ein. Wenn eine Agentur deinen Account betreut, frag vor dem Start, wie sie ein zweites Postfach besetzen würde. Unser Ratgeber zur OnlyFans-Agentur zeigt, was du zur Teamgröße fragen solltest.
Was mit deinen Fans passiert, wenn du OnlyFans verlässt
Deine Abonnenten ziehen nicht mit um. Ein Abo existiert nur auf der Plattform, auf der der Fan dafür bezahlt hat. Jeder Fan, der dir folgt, muss sich also neu anmelden, wieder eine Zahlungsmethode hinterlegen und sich erneut entscheiden, dich zu bezahlen.
Auch Chatverläufe und Kaufhistorie bleiben beim alten Account, ebenso alles, was du darüber weißt, wer wie viel ausgibt. Bei deinem Content ist das anders: Auf OnlyFans bleiben die Rechte zu 100 Prozent bei dir, du kannst ihn also mitnehmen. Lädst du aber das ganze Archiv sofort auf eine neue Bezahlseite, haben neue Fans später weniger Grund, etwas zu kaufen.
Bevor du komplett zu einer der OnlyFans-Alternativen wechselst, überleg dir, was die neue Seite kann, was die alte nicht konnte. Wenn du umziehst, betreib beide Seiten eine Übergangszeit lang parallel und kündige den Wechsel auf deinen eigenen Social-Media-Kanälen an. Lies die Regeln jeder Plattform zur Werbung für andere Seiten, bevor du Fans auf die neue Seite aufmerksam machst. Rechne damit, dass nur ein Teil deiner zahlenden Fans mitkommt.
Wie MAXMO eine zweite Plattform bewertet
MAXMO Management betreut OnlyFans- und Fansly-Accounts. Unser Fokus sind Creator, deren Seite schon läuft; in einzelnen Fällen begleiten wir auch den Start. Fragt eine Creatorin nach einer zweiten Plattform, schauen wir zuerst in ihr OnlyFans-Postfach. PPV und Chatting bringen über alle unsere Creator gerechnet ungefähr das Zehnfache des Abo-Umsatzes. Ein Postfach, das nicht voll bearbeitet wird, kostet deshalb meist mehr als eine fehlende Plattform. Unsere Chatter antworten den Fans rund um die Uhr. Über Fansly, Maloum oder eine andere Seite sprechen wir erst, wenn in diesem Postfach nichts mehr liegen bleibt.
Wir führen die Business-Seite des Accounts für acht Creator, mit einem Team aus 21 Spezialisten. Deine Logins und Auszahlungsdaten bleiben bei dir, die Rechte an deinem Content bleiben zu 100 Prozent bei dir, und jede Zahl siehst du in einer monatlichen Abrechnung. Wie unsere fünf Leistungsbereiche zusammenspielen, liest du auf der Leistungsseite. Was sich für drei Creator verändert hat, zeigen die Cases. Kurze Antworten stehen in den FAQ auf unserer Startseite. Oder du erzählst uns, wo du stehst. Innerhalb von 48 Stunden bekommst du eine ehrliche Einschätzung.


